Was ist ein ETF? Alles was Du wissen musst

Du fragst Dich, was genau ein ETF ist? Es ist nichts anderes als ein Bündel an Aktien. Du kannst also einen ETF kaufen und so gleichzeitig in viele verschiedene Aktien investieren. Was der Unterschied zwischen einem ETF und einem Fonds ist, wie Du in ETFs investieren kannst und warum das sinnvoll ist, erfährst Du in diesem Artikel.

Das wichtigste, das Du über ETFs wissen solltest

  • Ein ETF besteht aus vielen Aktien (oft über 1.000).
  • Mit einem ETF baust Du langfristig Vermögen auf.
  • Die Rendite (Ertrag Deiner Geldanlage) ist dabei so hoch, wie bei dem Durchschnitt aller Aktieninvestoren.
  • ETFs sind günstig und risikoarm.
  • Dein Geld ist sicher. Es gilt als Sondervermögen und ist gegen Insolvenz der Anbieter abgesichert.

Was genau ist ein ETF?

Ein ETF (Exchange Traded Funds) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Durch ihn kannst Du gleichzeitig in viele verschiedene Unternehmen auf der ganzen Welt investieren. Dadurch streust Du Dein Risiko. ETFs sind als langfristige Geldanlage zu verstehen (mindestens 10, besser 15 Jahre). Mit ihnen ist ein dauerhafter Vermögensaufbau möglich, der Dich beispielsweise in der Rente absichert.

Inhalt

Wie funktioniert ein ETF?

Sie bilden einen bestimmten Index, wie beispielsweise den DAX oder den MSCI World nach, mit dem Ziel die gleiche Rendite wie dieser Index zu erzielen.

Im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds, investierst Du mit einem ETF passiv. Das bedeutet, dass genau die Positionen (z.B. Aktien, oder Anleihen) aus dem Index gekauft werden. Es wird also nicht von Fondsmanager entschieden, ob ein Unternehmen in den Fonds aufgenommen, oder rausgenommen wird.

Ein Aktienindex ist eine Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Wertentwicklung von Aktien.

Dabei bestimmen vor allem die Kurse der im Index enthaltenen Aktien und die Gewichtung der Einzelwerte, das Verhalten.

Welche Besonderheit gibt es?

Es wird kein großes Management benötigt, um einen ETF zu verwalten. Daher sind sie sehr günstig.

Kostenunterschied Fonds ETF

Kostenunterschied (TER) zwischen Fonds und ETFs

Als Privatanlegerbist Du in der Lage langfristig Vermögen aufzubauen. Dabei hast Du ein geringes Risiko, da Du in viele Unternehmen gleichzeitig investierst.

Durch einen ETF-Sparplan legst Du regelmäßig Geld an und hast keine große Arbeit mit Deinem Vermögensaufbau bzw. Deiner Altersvorsorge.

Mit einem Investment in einen MSCI World ETF hättest Du z.B. in der Vergangenheit durchschnittlich eine jährliche Rendite von 7% pro Jahr erzielt.

Entstehung

ETFs erscheinen oft als neumodisch, dabei ist der erste ETF bereits 1990 an der Börse in Kanada gelistet worden. Damals war er als Toronto 35 Index Participation Fund (TIPs) bekannt. Heute befindet er sich im Besitz von Blackrock unter dem Namen: iShares S&P/TSX 60 Index ETF (XUI).

In Deutschland hat der ETF-Handel im Jahr 2000 gestartet. Die ersten beiden ETFs bildeten die Indizes Stoxx Europe 50 und den Euro Stoxx 50 nach.

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ETF vs. Fonds, was ist der Unterschied?

Es gibt einige Unterschiede zwischen einem Fonds und einem ETF. Hier ist ein Überblick:

  • Verwaltung: Der Hauptunterschied ist wohl, dass Fonds von einem Fondsmanagement aktiv verwaltet werden, wohingegen ETFs passiv sind.
  • Kosten: ETFs sind meistens deutlich günstiger, als Fonds. Hier muss eben kein teures Management gezahlt werden.
  • Wertentwicklung: Durch die aktive Auswahl der Positionen versucht das Fondsmanagement besser als der Markt zu performen und somit höhere Renditen zu erzielen. Langfristig gesehen funktioniert das jedoch nur sehr selten. Ein ETF bildet einen Index nach und erzielt damit die durchschnittliche Marktrendite.
  • Handelbarkeit: Ein Fonds kann über bestimmt Anbieter, oder an der Bank gehandelt werden. Ein ETF ist frei an der Börse handelbar.

Was ist ein Indexfonds?

Ein Indexfonds bildet einen bestimmten Index ab. Es wird also versucht die im Index enthaltenden Wertpapiere (z.B. Aktien) möglichst exakt nachzubauen. In meinem Artikel: Was ist ein Index, erfährst Du alles über Aktienindizes.

Hier ist eine Übersicht der bekanntesten Indizes weltweit:

Bekannte Aktienindizes

Bekannte Indizes international, Deutschland, USA

Damit unterscheiden sich Indexfonds von normalen Fonds. Bei diesen sucht ein Fondsmanagement die Wertpapiere aus, die gekauft, oder verkauft werden. Dadurch wird versucht die marktübliche Wertentwicklung zu schlagen. Ein Fonds soll also höhere Renditen bringen.

Im Vergleich zu einem ETF kann ein Indexfonds nicht an der Börse gehandelt werden. Dies muss über den Fondsanbieter direkt, oder eine:n Partner:inn (z.B. Bankberater:inn) passieren. Ein ETF kann zu den Handelszeiten selbstständig von Dir gekauft, oder verkauft werden.

Tipp:

Oft werden die Indizes NASDAQ Composit und NASDAQ 100 verwechselt. Lese hierzu gerne meinen Artikel: NASDAQ 100 ETF.

ETFs sind so attraktiv für Dich als Privatanleger:inn, da Du sie selbst jeder Zeit handeln kannst. Du benötigst dafür keine:n Bankberater:inn.

ETF, oder Aktien - was ist besser?

Viele Anleger:innen versuchen den Markt zu schlagen und höhere Gewinne, als der/die durchschnittliche Aktieninvestor:inn zu erwirtschaften. Das tuen die Anleger:inne indem sie Unternehmen bewerten und analysieren. Liegt der Aktienpreis dann unterhalb seines ermittelten Wertes, kaufen sie die Aktie. Umgekehrt verkaufen sie die Aktie. Das bezeichnet man auch als Stock Picking. Es ist mit sehr viel Aufwand und Zeit verbunden.

Ein ETF bieten im Gegensatz dazu einen enormen Vorteil. Durch das Investment legst Du Dein Geld in viele verschiedene Unternehmen an und musst kein einziges davon bewerten. Das macht das Investieren in Aktien enorm einfach und risikoarm.

Nur ca. 13-14% der Privatanleger:innen haben den Markt nach 10 Jahre geschlagen. Nur 4% davon haben jedes Jahr besser als der Markt performt.

Ein ETF bieten im Gegensatz dazu einen enormen Vorteil. Durch das Investment legst Du Dein Geld in viele verschiedene Unternehmen an und musst kein einziges davon bewerten. Das macht das Investieren in Aktien enorm einfach und risikoarm.

Replikationsmethode

Es gibt unterschiedliche Wege, wie ein ETF den Index nachbildet. Das nennt man Replikationsmethode.

  • Physische Replikation: Bei der physischen Variante, wird der Index 1:1 nachgebaut. Die Wertpapiere werden also mit der entsprechenden Gewichtung nachgekauft. Das wird auch vollständig replizierend genannt.
  • Synthetische Replikation: Bei der synthetischen Variante, bildet der ETF den Index über ein Tauschgeschäft mit der Bank nach. Daher wird sie auch swap-basiert genannt.

Ausschüttungsart

ETFs werden mit zwei Ausschüttungsarten angeboten: thesaurierend, oder ausschüttend.

  • Bei einem ausschüttenden ETF werden die Dividenden (=Ausschüttungen), oder Zinsen (z.B. bei Anleihen) an die Aktionäre ausgezahlt. Das Geld landet also direkt auf Deinem Verrechnungskonto. Das kann jährlich, vierteljährlich, oder monatlich der Fall sein.
  • Ein thesaurierender ETF legt die Ausschüttung automatisch wieder an. Das bedeutet, dass neue Aktien, oder Anleihen gekauft Dadurch vergrößert sich das Fondsvolumen. Der Börsenkurs des ETFs steigt an. Du besitzt dadurch nicht mehr ETF-Anteile, sondern sie werden wertvoller.

Welche Vorteile haben ETFs vor allem für Frauen?

Statistisch gesehen droht uns Frauen viel stärker die Altersarmut, als Männer. Knapp 50% der Frauen, die in Vollzeit beschäftigt sind und 45 Jahre lang gearbeitet haben, beziehen eine monatliche Rente die unter 1.000€ liegt. Das sind wirklich erschreckende Zahlen.

Mit einem ETF kannst Du risikoarm und einfach für Dein Alter vorsorgen. ETFs sind sehr leicht zu verstehen und vor allem mit wenig Aufwand verbunden. So entkommst Du der Altersarmut.

Es ist z.B. ausreichend in einen FTSE All-World, oder MSCI ACWI ETF per Sparplan zu investieren. Hier hast Du satte 3.560 Aktien aus der gesamten Welt enthalten. Je früher Du mit einem ETF-Sparplan startest, desto besser ist es. Dabei ist es besser mit einer kleinen Sparrate zu beginnen, als erst 10 Jahre später mit einer hohen Sparrate zu starten.

Wie sicher ist ein ETF?

Dein investiertes Geld gilt als Sondervermögen. Vom Gesetzgeber ist festgelegt, dass dieses Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Kapitalanlagegesellschaft verwahrt werden muss. D.h. im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft, darf Dein Geld nicht angerührt werden. Selbst wenn Dein Depotanbieter Pleite geht, sind Deine ETF-Anteile sicher.

Gibt es versteckte Kosten?

ETFs sind sehr transparent und Du musst keine Angst vor versteckten Kosten haben.

Generell gibt es bei ETFs folgende Kosten zu beachten:

  • Transaktionskosten: Wenn Du einen ETF handelst (kaufst/ verkaufst), fallen Kosten an, die vom Broker erhoben werden. Bei einem ETF-Sparplan sind das die Kosten für die Sparplanausführung.
  • Spread: Angebot und Nachfrage bestimmen an der Börse die Preise. Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis. Je nach Börse, Handelszeit und Anbieter, kann der Spread variieren. 
  • TER (Total Expense Ratio): Das ist die Gesamtkostenquote des ETFs. Sie gibt die jährlichen, laufenden Kosten an. Hier sind Verwaltungs- und Vermarktungsgebühren sowie Lizenzgebühren enthalten. Die TER liegt in der Regel zwischen 0,1 und 0,5% pro Jahr.

Welche Risiken gibt es?

Wie fast alles im Leben, bergen auch ETFs Risiken. Aber wie sagt man so schön, ohne Risiko keine Rendite. Kurzfristig gesehen (1-5 Jahre) kann ein ETF große Kurseinbrüche erleben. Daher ist es nur als langfristige Geldanlage (>10 Jahre) geeignet.

Diese Risiken solltest Du auch noch kennen, bevor Du in anlegst:

  1. Das Länderrisiko: Wenn Du beispielsweise in einen S&P 500 ETF investierst, bist Du von den wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen dieses Landes (USA) in gewisser Weise abhängig. Wenn beispielsweise ein Bürgerkrieg ausbricht, hat das schnell enormen Einfluss auf die Aktien dieses Landes.

    Durch den Ukraine-Krieg, waren beispielsweise Russland-Aktien nicht mehr handelbar. Das heißt Du konntest sie weder kaufen noch verkaufen. Wenn Du in Schwellenländer (z.B. Indien) investierst, ist dieses Risiko noch höher.

  1. Das Währungsrisiko: Wenn Du ETFs in einer Fremdwährung kauft, kann es sein, dass sich der Kurs des ETFs zwar positiv entwickelt, die Währung jedoch negativ und das schmälert dann den Gewinn oder treibt ihn sogar ins Negative. Jedoch gibt es viele sehr gute ETFs in anderen Währungen. Du kann also eine gute Chance verpassen, wenn Du nur Wertpapiere in der eigenen Landeswährung erwirbst.

Welche unterschiedlichen ETFs gibt es?

Die meisten ETFs bilden Aktienindizes nach. Sie enthalten also Aktien. Es gibt aber noch eine Reihe von ETFs mit denen Du in andere Assetklassen investieren kannst:

  • Aktien ETF
  • Anleihen ETF
  • Krypto ETF
  • Immobilien ETF
  • Rohstoff ETF
  • Geldmarkt ETF
  • Edelmetalle ETF
  • Multi Asset ETF

Als Asset- oder Anlageklasse bezeichnet man Wertpapiere, oder Anlagen, die ähnliche Merkmale aufweisen. So sind z.B. Aktien eine Anlageklasse und Immobilien eine andere.

Wie baust Du ein gutes ETF-Portfolio?

Es gibt sehr viele ETFs auf dem Markt, die nicht alle die gleiche Sicherheit beinhalten. Wenn ein ETF nur eine bestimmte Branche abbildet, z.B. ein ETF auf Erneuerbare Energien, ist es ein riskantes Investment. Auch ein Dax ETF ist nichts anderes als eine Länderwette auf Deutschland.

Als Portfolio wird der Bestand Deiner Wertpapiere bezeichnet. Also wie sich Dein Vermögen in die unterschiedlichen Anlageklassen aufteilt.

Um die durchschnittliche Rendite aller Aktieninvestor:innen zu erzielen, sollte Deine ETF-Portfolio Aktien aus der gesamten Welt enthalten. Der MSCI World Index enthält ca. 1.600 Unternehmen aus der gesamten Welt. Alle stammen aus Industrieländern (entwickelte Länder). Lese hierzu auch gerne meinen Artikel zum MSCI World.

Um auch in die Schwellenländer (nicht entwickelten Länder) zu investieren, kannst Du einen Emerging Markets ETF besparen.

Es gibt auch ETFs mit einem All-World Index. Hier sind die Schwellenländer bereits mit ca. 10% enthalten.

Hier sind 3 gute ETF-Portfolios:

  • 1 ETF Strategie: FTSE All-World, oder MSCI ACWI (Der Hauptunterschied liegt darin, dass die Schwellenländer anders definiert werden).
  • Standard World Portfolio: 70% MSCI World + 30% Emerging Markets
  • Mit Staats-Anleihen: 70% MSCI World + 20% Emerging Markets + 10% Anleihen (im Euroraum)

Ich selbst habe die 3. Variante für mich gewählt, also mit Anleihen. Jedoch bespare ich zu einem kleinen Prozentsatz Staatsanleihen der Schwellenländer. Das ist mit mehr Risiko verbunden, bietet aber eventuell auch höhere Gewinnchancen. Das soll keine Anlageempfehlung sein.

Ich kann Dir aber sagen, dass es auch für Dich die richtige Strategie gibt, um gewinnbringend Dein Geld anzulegen.

Solltest Du mehr als einen ETF wählen, ist es gut regemäßig die gewählte Gewichtung wieder herzustellen. Das nennt man Rebalancing (schau dir gerne meinen Artikel dazu an). Die Gewichtung ändert sich, da die ETFs unterschiedliche Kursentwicklungen haben. 

Wie, wo und wann kannst Du einen ETF kaufen?

Wo: Um einen ETF handeln zu können, ihn also kaufen und verkaufen zu können, musst Du ein Depot eröffnen. Das kannst Du bei einer Bank, oder einem Broker (Wertpapierhändler im Internet) tuen.

Die Online-Broker bieten hier meistens sehr viel attraktivere Konditionen an. Lese dazu gerne meinen Artikel zum Online-Broker-Vergleich.

Wie: In Deinem Depot kannst Du über die ISIN (Wertpapier-Identifikationsnummer), oder WKN (Kennnummer) eindeutig den ETF suchen, den Du kaufen, oder regelmäßig besparen möchtest.

  • Bei einem Einzelkauf gibst Du ein, wie viel Stück Du kaufen möchtest und gehst dann auf Kaufen. Das war es schon.
  • Bei einem ETF-Sparplan gibst Du an, wie hoch Deine Sparrate sein soll. Auch legst Du fest, wie oft der Sparplan ausgeführt werden soll. Also z.B. monatlich, oder vierteljährlich. Du kannst Deinen Sparplan jederzeit anpassen, oder löschen.

Wann: Es ist möglich rund um die Uhr einen Trade (Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren wie ETFs) in Deinem Depot zu setzen.

Du solltest Wertpapiere aber immer nur zu den Öffnungszeiten der Börse handeln. Denn die Aktienkurse ändern sich jede Sekunde. Wenn Du am Wochenende Aktien kaufst, kaufst Du sie für den Preis, den sie am Montag zum Start der Börse haben. Du weißt also nicht genau, für welchen Kurs Du sie einkaufst.

Broker und Banken arbeiten mit verschiedenen Börsen zusammen. Über die Börsenhandelsplätze werden die Wertpapiere ge- und verkauft.

Da viele Börsen in Amerika ansässig sind, musst Du auch die Öffnungszeiten der USA im Blick haben.

Hier ist eine kleine Übersicht gängiger Börsen mit Öffnungszeiten:

  • Xetra (9:00 – 17:30 Uhr)
  • Börse Frankfurt (8:00 – 22:00 Uhr)
  • Börse Stuttgart (8:00 – 22:00 Uhr)
  • Börse München (8:00 – 20:00 Uhr)
  • Tradegate (8:00 – 22:00 Uhr)
  • NASDAQ (USA) (15:30 – 22:00 Uhr; deutsche Zeit)
  • NYSE (USA) (15:30 – 22:00 Uhr; deutsche Zeit)

Wenn Du zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr ETFs handelst, haben die meisten Börsen also geöffnet.

Was solltest Du bei der Steuer beachten?

2018 ist das Investmentsteuergesetz in Kraft getreten. Damit werden alle Fonds gleich behandelt, unabhängig von dem Land, in dem sie aufgelegt werden. Durch das Gesetzt ist es auch egal geworden, ob ein ETF thesaurierend, oder ausschüttend ist.

Ein ETF wird mit der Abgeltungssteuer (gute 26%) besteuert. Es kommt darauf an, wie hoch der Aktienanteil in Deinem Depot ist. Je nachdem wird Dein Basisertrag ermittelt.

Im Artikel zu thesaurierenden ETFs zeige ich zwei Beispiele, wie sich die Steuerlast ermitteln lässt. Hier geht es zur Beispielrechnung der Steuerlast.

Wenn Du bei Deinem Anbieter (Broker) keinen Freistellungsauftrag einrichtest, wird die Steuer ab dem ersten Euro einbehalten. Du zahlst erst Steuern, wenn Deine Kapitalerträge mehr als 1.000€ sind. Bei Verheirateten erhöht sich dieser Betrag auf 2.000€.

Solltest Du vergessen haben den Freistellungsauftrag zu stellen, ist das auch kein Problem. Du bekommst die zu viel gezahlten Steuern über Deine Steuererklärung zurückerstattet.

Fazit

Nicht umsonst erfreuen sich ETFs immer größerer Beliebtheit. Breit gestreut mit einem MSCI World ETF, kannst Du langfristig Vermögen aufbauen. Die Betonung liegt hierbei auf breit gestreut und langfristig (länger als 10 Jahre). Dein Risiko und die Kosten sind dabei gering. Du hast jederzeit die volle Kontrolle über Deine Geldanlage.

Natürlich musst Du Dich im Vorfeld genau informieren und verstehen in was Du investierst. Aber das ist immer die Voraussetzung.

Mit einem ETF bist du nicht mehr auf eine:n Bankberater:inn angewiesen. Dadurch sparst Du Dir eine Menge Geld. Habe also keine Angst und fang an ETFs zu handeln.

Solltest Du Interesse an einem Online-Kurs über ETFs haben, kann ich Dir folgenden sehr empfehlen:

LAZY INVESTORS

Ich habe selbst mit diesem Kurs gestartet.

Du lernst Schritt für Schritt, was ETFs sind, wie Du Dein Portfolio zusammenstellst und wie Du mit ETFs handelst.

Häufig gestellte Fragen

Ein ETF (Exchange Traded Funds) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Durch ihn kannst Du gleichzeitig in viele verschiedene Unternehmen investieren.

Ein Indexfonds bildet einen bestimmten Index ab. Es wird also versucht die im Index enthaltenden Wertpapiere (z.B. Aktien) möglichst exakt nachzubauen.

Wenn Du vorhast langfristig Vermögen aufzubauen, ohne viel Aufwand, ist ein ETF eine gute und risikoarme Wahl.

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